GreenGro Plants · SHIVA Produktfamilie
Gießwasserzubereitung, EC- und pH-Messung, Dosierungsanleitung, Produktanwendung – und alles, was du wissen musst
Das SHIVA tasak ist ein vordosiertes kleines Fläschchen, das genau 1 Portion Pflanzennährstoffe für 5 Liter Gießwasser enthält. Kein Abwiegen, kein Rechnen – einfach öffnen und ins Wasser gießen.
1 SHIVA tasak = 5 Liter Gießwasser = 1 Gießvorgang für 4–5 Kübelpflanzen (ca. 8–15 Liter Töpfe) oder 1 m² Freilandanbaufläche.
| Anbauform | Topfgröße | 1 Vial reicht für |
|---|---|---|
| Kübel / Topf | 8–15 Liter | 4–5 Pflanzen / Gießvorgang |
| Kübel / Topf | 20–30 Liter | 2–3 Pflanzen / Gießvorgang |
| Freilandbeet | – | ca. 1 m² |
| Balkon- / Terrassenkästen | 30–50 cm Kästen | 1–2 Kästen |
Das ungeöffnete SHIVA tasak ist mindestens 24 Monate haltbar an einem trockenen, kühlen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort (5–30 °C). Das mikronisierte Pulverformat ist ideal für die Langzeitlagerung.
Die Einhaltung der Mischreihenfolge ist entscheidend, um Ausfällung und Nährstoffverlust zu vermeiden:
Du kannst jedes saubere Wasser verwenden, aber es lohnt sich, die Eigenschaften der Quelle zu kennen:
| Wassertyp | Typischer pH | Typischer EC | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Leitungswasser (Ungarn) | 7,0–8,0 | 0,3–0,8 mS/cm | Am häufigsten – pH-Korrektur erforderlich |
| Regenwasser | 5,5–6,5 | 0,0–0,1 mS/cm | Ausgezeichnet – minimale Vorbereitung |
| Destilliertes / RO-Wasser | 5,5–6,5 | 0,0 | Perfekt, aber teuer |
| Quell- / Mineralwasser | variabel | 0,2–0,6 mS/cm | Mineralstoffgehalt prüfen |
Die Gießmenge sollte sich nach der Topf-/Beetgröße und dem Wassergehalt des Bodens richten. Allgemeine Richtlinie: Die Gießwassermenge sollte ca. 15–20% des Topfvolumens betragen.
Kontrollmethode: 30 Minuten nach dem Gießen den Finger in den Boden stecken – wenn die ersten 2–3 cm feucht sind, war es genug. Wenn trocken, wiederholen.
Der EC-Wert (Electrical Conductivity – elektrische Leitfähigkeit) zeigt die Gesamtkonzentration der im Gießwasser gelösten Mineralien und Nährstoffe. Maßeinheit: mS/cm (Millisiemens/Zentimeter).
Je höher der EC, desto mehr Nährstoffe enthält das Wasser – aber ein zu hoher EC verursacht „Verbrennungen" an den Wurzeln (osmotischer Stress).
| EC-Wert | Bedeutung | Maßnahme |
|---|---|---|
| 0,0–0,4 mS/cm | Sehr niedrig / reines Wasser | Düngung empfohlen |
| 0,4–1,2 mS/cm | Niedrig – frühe Phase | Sämling / Jungpflanzen-Bereich |
| 1,2–2,0 mS/cm | Optimal – Wachstum | Vegetative und Blütephase |
| 2,0–2,8 mS/cm | Hoch – für erfahrene Züchter | Regelmäßige Überwachung erforderlich |
| Über 2,8 mS/cm | Gefährlich | Sofort mit Wasser verdünnen! |
Der EC des Ablaufwassers (Flüssigkeit, die unten aus dem Topf tropft) zeigt, wie viel Nährstoffe die Pflanze aufgenommen hat, und ob eine Salzüberlastung im Boden vorliegt.
| Ablauf-EC im Vergleich zum Gießwasser-EC | Interpretation | Maßnahme |
|---|---|---|
| Kleiner (z.B. 0,4 vs 1,2 mS/cm) | Pflanze nimmt Nährstoffe gut auf | Normale Dosierung fortsetzen |
| Ca. gleich | Normal, im Gleichgewicht | Kein Handlungsbedarf |
| Höher als der zugeführte EC | Salzansammlung in den Wurzeln | Spülung mit reinem Wasser 1–2 Mal |
| Produktfamilie / Pflanzengruppe | Optimaler pH | Hinweis |
|---|---|---|
| SHIVA Master Pack – Cannabis | 6,0–7,0 | Ziel: 6,2–6,8 |
| Essenza Verde – Gemüse | 6,0–7,0 | Tomate: 6,0–6,5 |
| Nettare – Früchte (Blaubeere!) | 4,5–5,5 | Bei Blaubeere PFLICHT-Ansäuerung |
| Nettare – Früchte (Apfel, Weintraube) | 6,0–7,0 | Allgemeine Früchte |
| Ornament – Zierpflanzen | 5,5–7,0 | Rhododendron, Hortensie: 5,0–5,5 |
| Aromatica – Mediterrane Kräuter | 6,5–7,5 | Lavendel: nicht ansäuern! |
| Aromatica – Weichkräuter | 6,0–7,0 | Basilikum: 6,2–6,8 |
Den pH-Wert immer NACH der Lösungszubereitung messen! Die Zugabe von Nährstoffen verändert den pH des Wassers – wenn du vorher misst, ist der gemessene Wert nicht relevant.
Die regelmäßige Kalibrierung des pH-Messgeräts ist für genaue Messungen unerlässlich. Günstigere pH-Stifte wöchentlich, genauere Geräte monatlich kalibrieren.
| Leitungswasser-pH | Ziel-pH | SHIVA pH Down / 5 L | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 6,5–7,0 | 6,2–6,5 | 0 g – nicht nötig | Natürlicher Bereich |
| 7,0–7,5 | 6,2–6,8 | 0,5 g | −0,3–0,5 pH-Einheiten Absenkung |
| 7,5–8,0 | 6,2–6,8 | 1,0 g | −0,5–1,0 pH-Einheiten Absenkung |
| Über 8,0 | 6,2–6,8 | 1,5 g | Messen und bei Bedarf mehr zugeben |
Zwischen SHIVA Cal+ (Kalziumnitrat) und dem Phosphatgehalt der NPK-Nährstoffe findet eine chemische Reaktion statt:
Ca²⁺ + PO₄³⁻ → Ca₃(PO₄)₂ ↓ (weißer Niederschlag)
Dieser Kalziumphosphat-Niederschlag verstopft die Tropfköpfe, die Wurzelporen und verringert dauerhaft die Phosphoraufnahme.
SHIVA AMINO+ L-Aminosäurekomplex wirkt als Biostimulator – fördert die Nährstoffaufnahme, erhöht die Stresstoleranz und verbessert den Ertrag. Einsetzbar:
SHIVA Plant Wash ist ein pilz- und schädlingspräventives Mittel mit EU-Basic-Substances-Status. Ausschließlich als Spray anwendbar, darf NIEMALS ins Gießwasser.
Der Flush (Spülung) ist die letzte 1–2-wöchige Periode vor der Ernte, in der nur reines Wasser gegeben wird. Ziel ist das Auswaschen der im Boden/Substrat angesammelten Salze.
Bei Cannabis wird es in Woche 13–14 empfohlen, bei Früchten und Gemüse 2 Wochen vor der Ernte ab der letzten Düngung.
Weißer Niederschlag entsteht fast ausschließlich, wenn Cal+ mit einem anderen Nährstoff gemischt wurde (Kalziumphosphat-Reaktion) oder wenn der pH sehr hoch ist (über 8,5) – dann fällt Kalziumkarbonat aus.
Vorbeugung: Mischreihenfolge einhalten (pH Down → NPK → Amino+) und Cal+ immer separat zugeben.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Vergilbung alter Blätter (von unten nach oben) | Stickstoffmangel (N) | SHIVA GROW / Düngung erhöhen |
| Vergilbung junger Blätter (von oben nach unten) | Eisen- oder Magnesiummangel | pH prüfen (6,0–6,8) + Amino+ |
| Bräunung der Blattränder / verbranntes Aussehen | Salzüberlastung / Überdosierung | Flush mit reinem Wasser 1–2 Mal |
| Rötlich-lila Blattfarbe | Phosphormangel (niedriger pH oder Kälte) | pH über 6,2 erhöhen, Temperatur erhöhen |
| Allgemein blasse Farbe, langsames Wachstum | Lichtmangel oder niedrige Temperatur | Licht und Temperatur prüfen |
Wenn 100% des Gießwassers im Boden bleibt (kein Ablaufwasser), bedeutet das normalerweise, dass:
Theoretisch möglich, aber nicht empfohlen aus folgenden Gründen:
Ja. Das GreenGro SHIVA-System wurde speziell entwickelt, um auch für Anfänger sicher zu sein. Das mikronisierte Pulverformat und die vorgemessenen Dosierungen schließen Dosierungsfehler aus.
Ermöglicht präzise Dosierung, lässt sich einfach lagern, benötigt kein Messwerkzeug, bietet eine stabile Zusammensetzung und ist ideal auch für kleine Grow-Boxen.
Nicht empfohlen. Die GreenGro SHIVA-Produkte funktionieren als komplexes System. Bei Mischung mit anderen Nährstoffen kann das EC/TDS-Verhältnis gestört werden und die Wirksamkeit abnehmen.
Ja, verwendbar in allen Kulturmedien.
Ja. Am Ende des Zyklus wird eine reduzierte Nährlösung (SHIVA Finisher) empfohlen, gefolgt von reinem Wasser in den letzten zwei Wochen.
Ja. Die mikronisierten Pulver lösen sich vollständig auf und verstopfen keine Tropfbewässerungssysteme.
Das SHIVA Master Pack ist ein vollständiges Cannabis-Nährstoffsystem, das speziell für den Indoor- und Outdoor-Anbau entwickelt wurde. Inhalt des Pakets:
| Produkt | NPK | Phase |
|---|---|---|
| SHIVA Grow | 12-6-30 | Vegetativ |
| SHIVA Bloom | 16-36-12 | Blüte |
| SHIVA Boost | 12-6-30 | Blütebeginn |
| SHIVA Amino+ | N 11,5% | Gesamter Zyklus |
| SHIVA Finisher | Hohes K | Abschlussphase |
Das mikronisierte Pulver bietet gegenüber flüssigen Nährlösungen zahlreiche Vorteile:
Das SHIVA Master Pack ist mit folgenden Medien kompatibel:
Chelatierung ist ein chemischer Prozess, bei dem Metallionen (Fe, Mn, Zn, Cu) von organischen Molekülen umhüllt werden, um sie vor Ausfällung zu schützen. Das Ergebnis:
SHIVA Grow ab Beginn der vegetativen Phase anwenden, sobald die ersten echten Blätter erscheinen (in der Regel 1–2 Wochen nach der Keimung). In der Sämlingphase wird in den ersten 2 Wochen eine halbe Dosis empfohlen.
Grunddosis: 9 g / 10 Liter Wasser (0,9 g/L). In der Sämlingphase: 4–5 g / 10 Liter. Immer nach der Zugabe EC messen – Zielbereich in der Vegetativphase: 1,2–1,8 mS/cm.
Leichte Trübung ist normal und löst sich beim Rühren auf. Wenn sich weißer Niederschlag bildet und nicht auflöst, prüfen:
Das 12-6-30 Verhältnis ist ideal für die vegetative Phase:
Ja. SHIVA Grow enthält EDDHA-cheliertes Eisen, das im pH-Bereich 5,0–9,0 aktiv bleibt – im Gegensatz zu EDTA-Chelat, das über pH 6,5 unwirksam wird. Das ist besonders wichtig bei alkalischem Leitungswasser.
Die Lichtperiode von 18/6 auf 12/12 umstellen, und beim ersten Erscheinen von Blütenanlagen (in der Regel 1–2 Wochen nach dem Lichtwechsel) mit SHIVA Bloom beginnen. Bei Automatik-Sorten beim Erscheinen der ersten Pistillen wechseln.
In der Blütephase richtet die Pflanze ihre Energie auf die Knospenentwicklung:
Der niedrigere N-Anteil verhindert einen „vegetativen Rückfall" (Re-Vegging).
Ja, SHIVA Bloom enthält auch sekundäre Makroelemente (Ca, Mg, S) und chelierte Spurenelemente. Bei Kokossubstrat oder sehr weichem Wasser kann zusätzliches SHIVA Cal+ erforderlich sein (30 Minuten nach dem NPK, aus separater Kanne).
Wenn die Blüte langsam voranschreitet oder die Knospen locker sind:
An einem trockenen, kühlen Ort in verschlossener Verpackung. Direktes Sonnenlicht und Feuchtigkeit vermeiden – das Pulver ist hygroskopisch (zieht Feuchtigkeit an), was zu Klumpenbildung führen kann, aber nicht zu Wirkungsverlust. Bei Klumpenbildung aufbrechen und weiter verwenden.
Beide sind Blütedünger, aber mit unterschiedlichem Zweck:
| Produkt | NPK | Zweck |
|---|---|---|
| SHIVA Bloom | 16-36-12 | Basis-Blütedünger, für die gesamte Blütephase |
| SHIVA Boost | 12-6-30 | Extremer P-Boost in den ersten 3 Wochen der Blüte |
Boost ersetzt Bloom nicht – es ergänzt es, um den höheren Phosphorbedarf zu Beginn der Blüte zu decken.
Nein. SHIVA Boost ist ausschließlich ein NPK + Spurenelement-Dünger. Mykorrhiza enthält der SHIVA tasak Starter, der bei der Keimung und beim Verwurzeln eingesetzt wird – nicht in der Blütephase.
Ja, SHIVA Boost ist mit biologischen Bodenpräparaten kompatibel. Wichtig:
Ja. Amino+ und Boost können in dieselbe Kanne gegeben werden – sie reagieren nicht miteinander und bilden keinen Niederschlag. Amino+ fördert zudem die Aufnahme des P-Gehalts von Boost.
Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine – die Pflanze stellt sie normalerweise selbst aus Stickstoff her, was Energie kostet. Fertige L-Aminosäuren:
SHIVA Amino+ enthält einen L-Aminosäurekomplex, darunter:
Bei Stress (Hitze, pH-Schwankungen, Umpflanzen, Nährstoffmangel) sinken die Energiereserven der Pflanze. Amino+ wirkt in dieser Situation:
Völlig unterschiedliche Funktionen:
Ideal gemeinsam einsetzen in den ersten 3 Wochen der Blüte.
Ja. Amino+ kann in einem Verhältnis von 0,5 g / 1 Liter auf die Blätter gesprüht werden. Empfohlen 30–60 Minuten vor dem Ausschalten des Lichts, damit das Blatt vor der Dunkelphase trocknet. Nicht gemeinsam mit Plant Wash in derselben Sprühung kombinieren.
Ja. Das SHIVA Master Pack enthält Grow, Bloom, Boost, Amino+ und Finisher als Einheitspaket in ausreichender Menge für den gesamten Zyklus.
Finisher in den letzten 2–3 Wochen vor der Ernte beginnen – in der Regel ab der 10.–11. Blütewoche (bei fotoperiodischen Sorten). Bei Automatik-Sorten ca. 3 Wochen vor der erwarteten Ernte.
Hohes Kalium (K) in der Abschlussphase:
In der Finisher-Phase ist Phosphor (P) der Schlüssel des ATP-Energiestoffwechsels für den Reifeprozess. Der P-Spiegel sollte jedoch nicht weiter erhöht werden – die Finisher-Formel hält das ideale K:P-Verhältnis und verhindert P-Ansammlung, die einen bitteren Geschmack verursachen kann.
Nach dem Finisher folgt der Flush (Spülung) – 1–2 Wochen lang nur mit reinem, pH-eingestelltem Wasser bewässern. Ziel ist das Auswaschen der im Boden angesammelten Salze, was das Geschmacksprofil und die Rauchqualität verbessert.
In der Finisher-Phase wird nur SHIVA Finisher + pH Down empfohlen. Amino+ kann weggelassen werden, Bloom und Boost dürfen nicht mehr in die Kanne. Plant Wash kann in dieser Phase noch angewendet werden, aber in den letzten 2 Wochen vor der Ernte nicht mehr sprühen.
Der Wirkstoff von SHIVA Plant Wash ist Zitronensäure, deren Wirkmechanismus:
Plant Wash eignet sich hauptsächlich zur Vorbeugung, ist aber auch bei leichtem Befall wirksam:
Das Sprühen immer 30–60 Minuten vor dem Ausschalten des Lichts durchführen. Gründe:
Nach dem Sprühen steigt die Luftfeuchtigkeit in der Grow-Box vorübergehend an. Ohne Belüftung:
Ja. Der Wirkstoff von SHIVA Plant Wash ist Zitronensäure, die den EU Basic Substances-Status (Grundstoff) gemäß EU-Verordnung 1107/2009 hat – das bedeutet, sie benötigt keine Pflanzenschutzmittelzulassung und ist lebensmittelsicher. Letzte Anwendung 48 Stunden vor der Ernte.
| Phase | Grow | Bloom | Boost | Amino+ | Finisher |
|---|---|---|---|---|---|
| Veg 1.–2. Woche | 5g/5 liter | – | 2,5g/5 liter | 4g/5 liter | – |
| Veg 3.–4. Woche | 5g/5 liter | – | 5g/5 liter | 4g/5 liter | – |
| Bloom 1.–3. Woche | – | 6g/5 liter | 5g/5 liter | 4g/5 liter | – |
| Bloom 4.–7. Woche | – | 6g/5 liter | – | 4g/5 liter | – |
| Abschlussphase | – | – | – | – | 3,5g/5 liter |
Nicht zwingend. Empfohlen wird ein Wechsel:
Bei Coco-Substrat kann bei jeder Bewässerung Nährlösung gegeben werden (geringe Pufferkapazität), bei Erde reicht alle 2–3 Bewässerungen.
| Phase | Ziel-EC (mS/cm) |
|---|---|
| Sämling (1.–2. Woche) | 0,4–0,8 |
| Vegetativ | 1,2–1,8 |
| Blütebeginn | 1,6–2,0 |
| Hauptblüte | 1,8–2,2 |
| Finisher | 1,0–1,4 |
| Flush | <0,5 |
Nutrient Burn (Nährstoffverbrennung) entsteht, wenn der EC zu hoch ist – die Salzkonzentration übersteigt die Aufnahmekapazität der Pflanze, und die Blattspitzen werden braun und rollen sich ein.
Vorbeugung:
Immer zuerst pH prüfen – die meisten scheinbaren Mängel sind tatsächlich pH-bedingte Nährstoffsperren. Wenn der pH in Ordnung ist:
Die Bewässerungsfrequenz hängt vom Medium, der Topfgröße und dem Entwicklungsstand der Pflanze ab. Grundregel: bewässern, wenn die Topfoberfläche trocken ist, aber innen noch leichte Feuchtigkeit vorhanden ist.
Faustformel: 10–20% des Topfvolumens pro Bewässerung, immer 10–20% Ablaufwasser anstreben. Beispiel: 10-Liter-Topf → 1–2 Liter Wasser pro Bewässerung.
1–2 Stunden nach dem Einschalten der Lampe bewässern – das ahmt den natürlichen Tagesrhythmus nach. Die Pflanze ist in den ersten Stunden des Tages am aktivsten bei der Wasseraufnahme. Abends / während der Dunkelphase Bewässerung vermeiden, damit keine überschüssige Feuchtigkeit in der Wurzelzone verbleibt.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache |
|---|---|
| Schlaffe Blätter morgens | Überwässerung – Wurzeln haben Sauerstoffmangel |
| Schlaffe Blätter nachmittags | Unterbewässerung – Topf zu trocken |
| Gelbe untere Blätter | Anhaltende Überwässerung + Wurzelfäule |
| Trockene, braune Blattspitzen | Unterbewässerung oder EC zu hoch |
10–20% Ablaufwasser (Run-off) stellt sicher, dass:
Die Bud-Dichte wird primär durch die Genetik bestimmt, aber das SHIVA-System maximiert die Möglichkeiten:
| Parameter | Vegetativ | Blüte |
|---|---|---|
| Temperatur | 22–28 °C | 18–26 °C |
| Luftfeuchtigkeit (RH) | 50–70 % | 40–50 % |
| CO₂-Gehalt | 400–700 ppm | 700–1200 ppm |
| Licht (PPFD) | 400–600 µmol | 600–900 µmol |
Licht ist neben den Nährstoffen der entscheidendste Faktor. Der PPFD-Wert (µmol/m²/s) steht in direktem Zusammenhang mit der Blüteproduktivität. Unter 600 µmol werden die Knospen locker und gestreckt. Das SHIVA-Nährstoffsystem ist für eine Lichtintensität von 600–900 µmol optimiert.
CO₂-Ergänzung lohnt sich nur, wenn:
Fotoperiodische Cannabissorten messen die Jahreszeit anhand der 12-stündigen, ununterbrochenen Dunkelphase. Wenn Licht in die Dunkelphase eindringt:
Die zuverlässigste Methode:
Der Schwellenwert ist sortenabhängig, aber allgemein:
Zum Vergleich: Ein Vollmond gibt ca. 0,1–0,3 Lux. Eine LED-Kontrollleuchte aus 1–3 Metern gibt ca. 0,5–2 Lux.
Wenn die Pflanze durch Lichtleck in Zeitverwirrung gerät: