GreenGro Plants · SHIVA Produktfamilie

Häufig gestellte Fragen

Gießwasserzubereitung, EC- und pH-Messung, Dosierungsanleitung, Produktanwendung – und alles, was du wissen musst

Kategorie:
SHIVA tasak System

Das SHIVA tasak ist ein vordosiertes kleines Fläschchen, das genau 1 Portion Pflanzennährstoffe für 5 Liter Gießwasser enthält. Kein Abwiegen, kein Rechnen – einfach öffnen und ins Wasser gießen.

  • Gießkanne mit ca. 1 Liter Wasser füllen
  • Verschluss des SHIVA tasak öffnen und ins Wasser gießen
  • Umrühren, dann auf 5 Liter auffüllen
  • pH messen und bei Bedarf korrigieren
  • Pflanzen gießen
1 SHIVA tasak = 5 Liter perfektes Gießwasser. Kein Fläschchen geht verloren, weil es genau die richtige Menge enthält.

1 SHIVA tasak = 5 Liter Gießwasser = 1 Gießvorgang für 4–5 Kübelpflanzen (ca. 8–15 Liter Töpfe) oder 1 m² Freilandanbaufläche.

AnbauformTopfgröße1 Vial reicht für
Kübel / Topf8–15 Liter4–5 Pflanzen / Gießvorgang
Kübel / Topf20–30 Liter2–3 Pflanzen / Gießvorgang
Freilandbeetca. 1 m²
Balkon- / Terrassenkästen30–50 cm Kästen1–2 Kästen

Das ungeöffnete SHIVA tasak ist mindestens 24 Monate haltbar an einem trockenen, kühlen, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort (5–30 °C). Das mikronisierte Pulverformat ist ideal für die Langzeitlagerung.

Nach dem Öffnen sofort verwenden! Die wässrige Nährstofflösung ist maximal 24 Stunden haltbar, danach setzt chemischer Abbau ein und die Wirksamkeit nimmt ab.
Gießwasserzubereitung

Die Einhaltung der Mischreihenfolge ist entscheidend, um Ausfällung und Nährstoffverlust zu vermeiden:

  • SHIVA pH Down – zuerst den pH einstellen (falls nötig)
  • NPK-Nährstoff – Boost / Grow / Bloom / Finisher / Aromatica
  • SHIVA AMINO+ – den Biostimulator nach dem NPK zugeben
  • Auf 5 Liter auffüllen – und gut umrühren
  • pH-Kontrolle – pH NACH der Lösungszubereitung messen!
SHIVA Cal+ darf NIEMALS in dieselbe Kanne wie der NPK-Nährstoff! Die Ca²⁺ + PO₄³⁻ Reaktion bildet weißen Niederschlag, der die Wurzeln verstopft. Cal+ immer in einem separaten Gießdurchgang, 30 Minuten nach dem NPK, zugeben.

Du kannst jedes saubere Wasser verwenden, aber es lohnt sich, die Eigenschaften der Quelle zu kennen:

WassertypTypischer pHTypischer ECHinweis
Leitungswasser (Ungarn)7,0–8,00,3–0,8 mS/cmAm häufigsten – pH-Korrektur erforderlich
Regenwasser5,5–6,50,0–0,1 mS/cmAusgezeichnet – minimale Vorbereitung
Destilliertes / RO-Wasser5,5–6,50,0Perfekt, aber teuer
Quell- / Mineralwasservariabel0,2–0,6 mS/cmMineralstoffgehalt prüfen
Wenn der Leitungswasser-pH zwischen 7,0–7,5 liegt, reichen 0,5 g SHIVA pH Down für 5 Liter. Über pH 7,5 sind 1 g erforderlich.

Die Gießmenge sollte sich nach der Topf-/Beetgröße und dem Wassergehalt des Bodens richten. Allgemeine Richtlinie: Die Gießwassermenge sollte ca. 15–20% des Topfvolumens betragen.

Das Ablaufwasser (Flüssigkeit, die unten aus dem Topf fließt) sollte idealerweise 10–20% betragen. Fließt nichts ab, war das Gießen zu wenig. Fließt deutlich mehr ab, wurde zu viel gegossen.

Kontrollmethode: 30 Minuten nach dem Gießen den Finger in den Boden stecken – wenn die ersten 2–3 cm feucht sind, war es genug. Wenn trocken, wiederholen.

EC-Messung – elektrische Leitfähigkeit

Der EC-Wert (Electrical Conductivity – elektrische Leitfähigkeit) zeigt die Gesamtkonzentration der im Gießwasser gelösten Mineralien und Nährstoffe. Maßeinheit: mS/cm (Millisiemens/Zentimeter).

Je höher der EC, desto mehr Nährstoffe enthält das Wasser – aber ein zu hoher EC verursacht „Verbrennungen" an den Wurzeln (osmotischer Stress).

EC-WertBedeutungMaßnahme
0,0–0,4 mS/cmSehr niedrig / reines WasserDüngung empfohlen
0,4–1,2 mS/cmNiedrig – frühe PhaseSämling / Jungpflanzen-Bereich
1,2–2,0 mS/cmOptimal – WachstumVegetative und Blütephase
2,0–2,8 mS/cmHoch – für erfahrene ZüchterRegelmäßige Überwachung erforderlich
Über 2,8 mS/cmGefährlichSofort mit Wasser verdünnen!
Für Anfänger wird der Bereich 0,8–1,6 mS/cm empfohlen. Das SHIVA tasak System verursacht mit 5 Liter Basisgießwasser ca. 0,4–0,8 mS/cm EC-Anstieg – das ist ein sicherer Bereich.
  • Messgerät kalibrieren – die meisten EC-Meter haben eine Kalibrierungslösung (normalerweise 1,41 mS/cm)
  • Messgerät mit destilliertem Wasser reinigen
  • Elektroden ins Gießwasser eintauchen (mindestens 2–3 cm tief)
  • Warten bis der Wert sich stabilisiert (5–10 Sekunden)
  • Wert ablesen und mit dem Zielwert vergleichen
  • Nach der Messung mit sauberem Wasser abspülen und trocken lagern
Wichtig: Auch den Basis-EC des Leitungswassers messen und diesen zum Nährstoff-EC ADDIEREN! Wenn der EC des Leitungswassers 0,5 mS/cm beträgt und du 1,0 mS/cm EC möchtest, nur Nährstoffe mit 0,5 mS/cm EC zugeben.

Der EC des Ablaufwassers (Flüssigkeit, die unten aus dem Topf tropft) zeigt, wie viel Nährstoffe die Pflanze aufgenommen hat, und ob eine Salzüberlastung im Boden vorliegt.

Ablauf-EC im Vergleich zum Gießwasser-ECInterpretationMaßnahme
Kleiner (z.B. 0,4 vs 1,2 mS/cm)Pflanze nimmt Nährstoffe gut aufNormale Dosierung fortsetzen
Ca. gleichNormal, im GleichgewichtKein Handlungsbedarf
Höher als der zugeführte ECSalzansammlung in den WurzelnSpülung mit reinem Wasser 1–2 Mal
pH-Messung und Einstellung
Produktfamilie / PflanzengruppeOptimaler pHHinweis
SHIVA Master Pack – Cannabis6,0–7,0Ziel: 6,2–6,8
Essenza Verde – Gemüse6,0–7,0Tomate: 6,0–6,5
Nettare – Früchte (Blaubeere!)4,5–5,5Bei Blaubeere PFLICHT-Ansäuerung
Nettare – Früchte (Apfel, Weintraube)6,0–7,0Allgemeine Früchte
Ornament – Zierpflanzen5,5–7,0Rhododendron, Hortensie: 5,0–5,5
Aromatica – Mediterrane Kräuter6,5–7,5Lavendel: nicht ansäuern!
Aromatica – Weichkräuter6,0–7,0Basilikum: 6,2–6,8
Warum wichtig? Der pH bestimmt, wie viel die Pflanze von jedem Nährstoff aufnehmen kann. Bei falschem pH können Mangelerscheinungen selbst bei reichlicher Düngung auftreten.

Den pH-Wert immer NACH der Lösungszubereitung messen! Die Zugabe von Nährstoffen verändert den pH des Wassers – wenn du vorher misst, ist der gemessene Wert nicht relevant.

  • Gießlösung vorbereiten (Vial → Mischen → auf 5 Liter auffüllen)
  • Warten bis die Lösung gleichmäßig ist (nach 30–60 Sek. Rühren)
  • pH in der fertigen Lösung messen
  • Falls nötig, SHIVA pH Down zugeben und erneut messen
  • Pflanzen gießen

Die regelmäßige Kalibrierung des pH-Messgeräts ist für genaue Messungen unerlässlich. Günstigere pH-Stifte wöchentlich, genauere Geräte monatlich kalibrieren.

  • Kalibrierpuffer vorbereiten (normalerweise pH 7,0 und pH 4,0 Lösung)
  • Sonde in pH 7,0 Puffer tauchen – Messgerät auf 7,0 einstellen
  • Mit destilliertem Wasser abspülen, dann in pH 4,0 Puffer tauchen – prüfen
  • Abspülen und in der tatsächlichen Lösung messen
Die pH-Elektrode immer feucht aufbewahren (in Aufbewahrungslösung oder pH-7-Puffer)! Eine ausgetrocknete Elektrode wird defekt und liefert ungenaue Messungen.
Leitungswasser-pHZiel-pHSHIVA pH Down / 5 LErwartetes Ergebnis
6,5–7,06,2–6,50 g – nicht nötigNatürlicher Bereich
7,0–7,56,2–6,80,5 g−0,3–0,5 pH-Einheiten Absenkung
7,5–8,06,2–6,81,0 g−0,5–1,0 pH-Einheiten Absenkung
Über 8,06,2–6,81,5 gMessen und bei Bedarf mehr zugeben
Immer etwas weniger beim ersten Mal zugeben, dann erneut messen! Die Reaktion der Zitronensäure ist etwas langsam – 1–2 Minuten warten, bevor du erneut misst.
Produktanwendung

Zwischen SHIVA Cal+ (Kalziumnitrat) und dem Phosphatgehalt der NPK-Nährstoffe findet eine chemische Reaktion statt:

Ca²⁺ + PO₄³⁻ → Ca₃(PO₄)₂ ↓ (weißer Niederschlag)

Dieser Kalziumphosphat-Niederschlag verstopft die Tropfköpfe, die Wurzelporen und verringert dauerhaft die Phosphoraufnahme.

SHIVA Cal+ darf niemals zusammen mit NPK-Nährstoff in die Kanne! Immer 30 Minuten nach den NPK-Gießdurchgängen zugeben, in separatem Wasser aufgelöst.

SHIVA AMINO+ L-Aminosäurekomplex wirkt als Biostimulator – fördert die Nährstoffaufnahme, erhöht die Stresstoleranz und verbessert den Ertrag. Einsetzbar:

  • Zusammen mit NPK-Nährstoffen (bei Duplex Vial automatisch)
  • Nach Stress (Pflanzen, Umpflanzen, Hitzewelle, Wassermangel)
  • Während Blüte und Fruchtansatz zur Ertragssteigerung
  • In der Wurzelentwicklungsphase (nach dem Start)
Amino+ kann sicher zusammen mit NPK zugegeben werden – verursacht keine Ausfällung. Im Cannabis-Programm wird regelmäßige Anwendung ab der 3. Woche empfohlen.

SHIVA Plant Wash ist ein pilz- und schädlingspräventives Mittel mit EU-Basic-Substances-Status. Ausschließlich als Spray anwendbar, darf NIEMALS ins Gießwasser.

  • 2,2 g in 200 ml Wasser auflösen
  • Auf 1 Liter auffüllen und umrühren
  • In Sprühflasche füllen und Blätter einsprühen
  • Sprühzeitpunkt: morgens oder abends – NIEMALS in der prallen Sonne!
  • 48 Stunden vor der Ernte aufhören
Bei Sprühen in der prallen Sonne wirken die nassen Blätter wie eine „Lupe" und verursachen Verbrennungen. Morgendliches oder abendliches Sprühen ist ideal.

Der Flush (Spülung) ist die letzte 1–2-wöchige Periode vor der Ernte, in der nur reines Wasser gegeben wird. Ziel ist das Auswaschen der im Boden/Substrat angesammelten Salze.

Bei Cannabis wird es in Woche 13–14 empfohlen, bei Früchten und Gemüse 2 Wochen vor der Ernte ab der letzten Düngung.

Signal für das Ende des Flushes: Der EC des Ablaufwassers nähert sich dem EC des zugeführten Wassers. Dann hat die Pflanze die gespeicherten Salze „verbrannt" und die Qualität der Ernte ist optimal.
Fehlerbehebung

Weißer Niederschlag entsteht fast ausschließlich, wenn Cal+ mit einem anderen Nährstoff gemischt wurde (Kalziumphosphat-Reaktion) oder wenn der pH sehr hoch ist (über 8,5) – dann fällt Kalziumkarbonat aus.

Die Lösung mit Niederschlag nicht verwenden! Der Niederschlag verstopft das Wurzelsystem und kann das Tropfbewässerungssystem zerstören. Kanne ausspülen und frische Lösung ansetzen.

Vorbeugung: Mischreihenfolge einhalten (pH Down → NPK → Amino+) und Cal+ immer separat zugeben.

SymptomWahrscheinliche UrsacheLösung
Vergilbung alter Blätter (von unten nach oben)Stickstoffmangel (N)SHIVA GROW / Düngung erhöhen
Vergilbung junger Blätter (von oben nach unten)Eisen- oder MagnesiummangelpH prüfen (6,0–6,8) + Amino+
Bräunung der Blattränder / verbranntes AussehenSalzüberlastung / ÜberdosierungFlush mit reinem Wasser 1–2 Mal
Rötlich-lila BlattfarbePhosphormangel (niedriger pH oder Kälte)pH über 6,2 erhöhen, Temperatur erhöhen
Allgemein blasse Farbe, langsames WachstumLichtmangel oder niedrige TemperaturLicht und Temperatur prüfen

Wenn 100% des Gießwassers im Boden bleibt (kein Ablaufwasser), bedeutet das normalerweise, dass:

  • Der Boden sehr trocken war und alles aufsaugte (beim ersten Gießen in Ordnung)
  • Die Gießmenge zu gering war
  • Der Boden tonig/verdichtet war und Wasser schlecht leitet
Empfohlen, dass immer 10–20% des Gießwassers abfließen – das zeigt, dass der Nährstoff gleichmäßig in der Wurzelzone verteilt wurde und keine Salzansammlung vorliegt.

Theoretisch möglich, aber nicht empfohlen aus folgenden Gründen:

  • Das SHIVA System basiert auf aufeinander kalibrierten NPK-Verhältnissen – andere Produkte können das Gleichgewicht stören
  • Zwischen bestimmten Nährstoffen können chemische Reaktionen auftreten (Ausfällung)
  • EC- und pH-Werte werden unberechenbar
Falls du dennoch kombinierst, immer zuerst einen kleinen Test machen (1 Pflanze) und das Zusatzmittel schrittweise einführen. SHIVA Amino+ und Plant Wash sind in der Regel auch mit anderen Nährstoffsystemen kompatibel.

Ja. Das GreenGro SHIVA-System wurde speziell entwickelt, um auch für Anfänger sicher zu sein. Das mikronisierte Pulverformat und die vorgemessenen Dosierungen schließen Dosierungsfehler aus.

Ermöglicht präzise Dosierung, lässt sich einfach lagern, benötigt kein Messwerkzeug, bietet eine stabile Zusammensetzung und ist ideal auch für kleine Grow-Boxen.

Nicht empfohlen. Die GreenGro SHIVA-Produkte funktionieren als komplexes System. Bei Mischung mit anderen Nährstoffen kann das EC/TDS-Verhältnis gestört werden und die Wirksamkeit abnehmen.

Ja, verwendbar in allen Kulturmedien.

Ja. Am Ende des Zyklus wird eine reduzierte Nährlösung (SHIVA Finisher) empfohlen, gefolgt von reinem Wasser in den letzten zwei Wochen.

Ja. Die mikronisierten Pulver lösen sich vollständig auf und verstopfen keine Tropfbewässerungssysteme.

Produktfamilien-Übersicht

Das SHIVA Master Pack ist ein vollständiges Cannabis-Nährstoffsystem, das speziell für den Indoor- und Outdoor-Anbau entwickelt wurde. Inhalt des Pakets:

ProduktNPKPhase
SHIVA Grow12-6-30Vegetativ
SHIVA Bloom16-36-12Blüte
SHIVA Boost12-6-30Blütebeginn
SHIVA Amino+N 11,5%Gesamter Zyklus
SHIVA FinisherHohes KAbschlussphase

Das mikronisierte Pulver bietet gegenüber flüssigen Nährlösungen zahlreiche Vorteile:

  • Längere Haltbarkeit, verdirbt nicht
  • Einfache Lagerung und Transport
  • Präzise Dosierung – kein Messfehler
  • Weniger Verunreinigungen und Füllstoffe
  • Löst sich vollständig in Wasser auf, verstopft keine Tropfsysteme

Das SHIVA Master Pack ist mit folgenden Medien kompatibel:

  • Erde / Blumenerde
  • Coco Coir (Kokossubstrat)
  • Perlit + Coco-Mischung
  • Hydroponische Systeme (NFT, DWC, Ebb & Flow)
pH-Zielwerte: Erde 6,2–6,8 · Coco 5,8–6,2 · Hydro 5,5–6,0

Chelatierung ist ein chemischer Prozess, bei dem Metallionen (Fe, Mn, Zn, Cu) von organischen Molekülen umhüllt werden, um sie vor Ausfällung zu schützen. Das Ergebnis:

  • Bleiben in einem breiteren pH-Bereich aufnehmbar
  • Können direkt von den Wurzeln aufgenommen werden
  • Reagieren nicht mit Phosphat und fallen nicht aus
Die SHIVA-Produkte enthalten EDTA/EDDHA-cheliertes Eisen und Spurenelemente, die im pH-Bereich 5,5–7,0 aktiv bleiben.
Shiva Grow

SHIVA Grow ab Beginn der vegetativen Phase anwenden, sobald die ersten echten Blätter erscheinen (in der Regel 1–2 Wochen nach der Keimung). In der Sämlingphase wird in den ersten 2 Wochen eine halbe Dosis empfohlen.

Grunddosis: 9 g / 10 Liter Wasser (0,9 g/L). In der Sämlingphase: 4–5 g / 10 Liter. Immer nach der Zugabe EC messen – Zielbereich in der Vegetativphase: 1,2–1,8 mS/cm.

  1. Gießkanne mit Wasser bei Zimmertemperatur füllen
  2. SHIVA pH Down zugeben (falls nötig) – rühren, dann messen
  3. SHIVA Grow einstreuen – 1–2 Minuten rühren
  4. SHIVA Amino+ zugeben – weiter rühren
  5. pH prüfen (Ziel: 6,2–6,8 Erde; 5,8–6,2 Coco) und EC kontrollieren
  6. Bewässern, dann 30 Minuten später Cal+ zugeben (falls nötig, separat)

Leichte Trübung ist normal und löst sich beim Rühren auf. Wenn sich weißer Niederschlag bildet und nicht auflöst, prüfen:

  • Wurde Cal+ in dieselbe Kanne gegeben – das verursacht Kalziumphosphat-Niederschlag
  • Ist der Wasser-pH zu hoch (über 8,5 fällt Kalziumkarbonat aus)
Nährlösung mit weißem Bodensatz NICHT auf die Pflanze gießen – Kanne ausspülen und frisch ansetzen.

Das 12-6-30 Verhältnis ist ideal für die vegetative Phase:

  • N (12): kräftige, grüne Blätter und schnelle Stengelentwicklung
  • P (6): Unterstützung der Wurzelentwicklung
  • K (30): Zellwandstärkung, erhöhte Krankheitsresistenz

Ja. SHIVA Grow enthält EDDHA-cheliertes Eisen, das im pH-Bereich 5,0–9,0 aktiv bleibt – im Gegensatz zu EDTA-Chelat, das über pH 6,5 unwirksam wird. Das ist besonders wichtig bei alkalischem Leitungswasser.

Shiva Bloom

Die Lichtperiode von 18/6 auf 12/12 umstellen, und beim ersten Erscheinen von Blütenanlagen (in der Regel 1–2 Wochen nach dem Lichtwechsel) mit SHIVA Bloom beginnen. Bei Automatik-Sorten beim Erscheinen der ersten Pistillen wechseln.

In der Blütephase richtet die Pflanze ihre Energie auf die Knospenentwicklung:

  • Phosphor (P): Hauptelement des ATP-Energietransfers – unerlässlich für die Blütenentwicklung
  • Kalium (K): reguliert die Stomata, erhöht den Terpenoid- und Cannabinoidgehalt, härtet die Knospen

Der niedrigere N-Anteil verhindert einen „vegetativen Rückfall" (Re-Vegging).

Ja, SHIVA Bloom enthält auch sekundäre Makroelemente (Ca, Mg, S) und chelierte Spurenelemente. Bei Kokossubstrat oder sehr weichem Wasser kann zusätzliches SHIVA Cal+ erforderlich sein (30 Minuten nach dem NPK, aus separater Kanne).

Wenn die Blüte langsam voranschreitet oder die Knospen locker sind:

  • EC prüfen – in der Blüte Ziel 1,6–2,2 mS/cm
  • pH messen – unter pH 6,2 wird die P-Aufnahme gehemmt
  • SHIVA Boost in den ersten 3 Wochen der Blüte hinzufügen

An einem trockenen, kühlen Ort in verschlossener Verpackung. Direktes Sonnenlicht und Feuchtigkeit vermeiden – das Pulver ist hygroskopisch (zieht Feuchtigkeit an), was zu Klumpenbildung führen kann, aber nicht zu Wirkungsverlust. Bei Klumpenbildung aufbrechen und weiter verwenden.

Shiva Boost

Beide sind Blütedünger, aber mit unterschiedlichem Zweck:

ProduktNPKZweck
SHIVA Bloom16-36-12Basis-Blütedünger, für die gesamte Blütephase
SHIVA Boost12-6-30Extremer P-Boost in den ersten 3 Wochen der Blüte

Boost ersetzt Bloom nicht – es ergänzt es, um den höheren Phosphorbedarf zu Beginn der Blüte zu decken.

Nein. SHIVA Boost ist ausschließlich ein NPK + Spurenelement-Dünger. Mykorrhiza enthält der SHIVA tasak Starter, der bei der Keimung und beim Verwurzeln eingesetzt wird – nicht in der Blütephase.

Ja, SHIVA Boost ist mit biologischen Bodenpräparaten kompatibel. Wichtig:

  • Die lebenden Bakterien nicht zur Nährlösung geben – immer trocken auf das Substrat streuen oder separat einwässern
  • Hoher EC (über 2,0) kann die mikrobielle Aktivität verringern
  • Ab der 4. Blütewoche – dann reicht der P-Gehalt von Bloom aus
  • Wenn die Pflanze Zeichen von P-Überschuss zeigt (Blätter dunkelgrün, Spitzen eingerollt)
  • In der Finisher-Phase – dort wird kein extra P mehr benötigt

Ja. Amino+ und Boost können in dieselbe Kanne gegeben werden – sie reagieren nicht miteinander und bilden keinen Niederschlag. Amino+ fördert zudem die Aufnahme des P-Gehalts von Boost.

Shiva Amino+

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine – die Pflanze stellt sie normalerweise selbst aus Stickstoff her, was Energie kostet. Fertige L-Aminosäuren:

  • Sofort aufnehmbar, kein Energieaufwand für die Synthese nötig
  • Chelieren Spurenelemente und verbessern deren Aufnahme
  • Stimulieren die Enzymaktivität und Chlorophyllproduktion
  • Erhöhen die Stresstoleranz (Hitze, Trockenheit, chemischer Stress)

SHIVA Amino+ enthält einen L-Aminosäurekomplex, darunter:

  • Glutaminsäure: N-Transport, Chlorophyllsynthese
  • Prolin: Stresstoleranz, osmotischer Schutz
  • Glycin: Chelatierung, Spurenelement-Transport
  • Alanin: schnelle N-Quelle, Energiestoffwechsel
  • Lysin, Threonin: Proteinsynthese, Zellregeneration

Bei Stress (Hitze, pH-Schwankungen, Umpflanzen, Nährstoffmangel) sinken die Energiereserven der Pflanze. Amino+ wirkt in dieser Situation:

  • Als direkte N-Quelle, die den energieintensiven Nitrat-Reduktionsstoffwechsel ersetzt
  • Prolin als Osmoprotektant – schützt Zellmembranen vor Austrocknung
  • Stimuliert die Wurzelregeneration nach dem Umpflanzen
Nach Stress zusätzliches Amino+ geben (1–2 g extra auf 10 L) bei den ersten 2 Bewässerungen.

Völlig unterschiedliche Funktionen:

  • Amino+: Biostimulator – Aminosäuren, Enzymaktivität, Stresstoleranz, verbesserte Spurenelementaufnahme
  • Boost: Nährstoff – hoher Phosphor (P 39%) zum Einleiten der Blüte

Ideal gemeinsam einsetzen in den ersten 3 Wochen der Blüte.

Ja. Amino+ kann in einem Verhältnis von 0,5 g / 1 Liter auf die Blätter gesprüht werden. Empfohlen 30–60 Minuten vor dem Ausschalten des Lichts, damit das Blatt vor der Dunkelphase trocknet. Nicht gemeinsam mit Plant Wash in derselben Sprühung kombinieren.

Ja. Das SHIVA Master Pack enthält Grow, Bloom, Boost, Amino+ und Finisher als Einheitspaket in ausreichender Menge für den gesamten Zyklus.

Shiva Finisher

Finisher in den letzten 2–3 Wochen vor der Ernte beginnen – in der Regel ab der 10.–11. Blütewoche (bei fotoperiodischen Sorten). Bei Automatik-Sorten ca. 3 Wochen vor der erwarteten Ernte.

Hohes Kalium (K) in der Abschlussphase:

  • Maximiert die Terpenoid- und Cannabinoidsynthese
  • Härtet und verdichtet die Knospen
  • Verbessert die Gewebedichte, verringert die Anfälligkeit für Schimmel
  • Unterstützt den natürlichen Reifeprozess der Pflanze

In der Finisher-Phase ist Phosphor (P) der Schlüssel des ATP-Energiestoffwechsels für den Reifeprozess. Der P-Spiegel sollte jedoch nicht weiter erhöht werden – die Finisher-Formel hält das ideale K:P-Verhältnis und verhindert P-Ansammlung, die einen bitteren Geschmack verursachen kann.

Nach dem Finisher folgt der Flush (Spülung) – 1–2 Wochen lang nur mit reinem, pH-eingestelltem Wasser bewässern. Ziel ist das Auswaschen der im Boden angesammelten Salze, was das Geschmacksprofil und die Rauchqualität verbessert.

Das Ende der Spülung signalisiert, wenn der EC des Ablaufwassers sich dem EC des zugeführten Wassers annähert.

In der Finisher-Phase wird nur SHIVA Finisher + pH Down empfohlen. Amino+ kann weggelassen werden, Bloom und Boost dürfen nicht mehr in die Kanne. Plant Wash kann in dieser Phase noch angewendet werden, aber in den letzten 2 Wochen vor der Ernte nicht mehr sprühen.

Plant Wash

Der Wirkstoff von SHIVA Plant Wash ist Zitronensäure, deren Wirkmechanismus:

  • Ansäuert die Blattoberfläche – die meisten Pilzpathogene und Insekten leben bei alkalischem/neutralem pH
  • Entfernt physisch Sporen und Milben
  • Hinterlässt keinen giftigen Rückstand auf der Pflanze
  • EU-Basic-Substances-Status – gemäß EU-Verordnung 1107/2009

Plant Wash eignet sich hauptsächlich zur Vorbeugung, ist aber auch bei leichtem Befall wirksam:

  • Echter Mehltau (Powdery Mildew) – Vorbeugung und Frühbehandlung
  • Grauschimmel (Botrytis) – Vorbeugung
  • Spinnmilben – mechanische Entfernung, Vermehrungshemmung
  • Thripse, Blattläuse – oberflächliche Wirkung
Bei schwerem, fortgeschrittenem Befall einen Fachhandel aufsuchen – stärkere Wirkstoffe können notwendig sein.

Das Sprühen immer 30–60 Minuten vor dem Ausschalten des Lichts durchführen. Gründe:

  • Nasse Blätter unter starkem Licht bekommen Verbrennungsflecken (Linsenwirkung)
  • Während der Dunkelphase trocknet das Laub, bleibt nicht zu feucht
  • Reduziert das Grauschimmelrisiko bei feuchten Knospen

Nach dem Sprühen steigt die Luftfeuchtigkeit in der Grow-Box vorübergehend an. Ohne Belüftung:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit (85%+) = Grauschimmelgefahr
  • Feuchte Knospen sind anfälliger für Pilzinfektionen
Nach dem Sprühen einen extra Ventilator 30–60 Minuten laufen lassen oder die Box-Tür kurz öffnen.

Ja. Der Wirkstoff von SHIVA Plant Wash ist Zitronensäure, die den EU Basic Substances-Status (Grundstoff) gemäß EU-Verordnung 1107/2009 hat – das bedeutet, sie benötigt keine Pflanzenschutzmittelzulassung und ist lebensmittelsicher. Letzte Anwendung 48 Stunden vor der Ernte.

  • Unter starkem Licht (Verbrennungsgefahr)
  • Wenn die Luftfeuchtigkeit bereits hoch ist (75%+)
  • Weniger als 48 Stunden vor der Ernte
  • Direkt nach dem Gießen (übermäßige Feuchtigkeit im Substrat)
  • Niemals ins Gießwasser – ausschließlich als Spray!
Düngeprogramm
PhaseGrowBloomBoostAmino+Finisher
Veg 1.–2. Woche5g/5 liter2,5g/5 liter4g/5 liter
Veg 3.–4. Woche5g/5 liter5g/5 liter4g/5 liter
Bloom 1.–3. Woche6g/5 liter5g/5 liter4g/5 liter
Bloom 4.–7. Woche6g/5 liter4g/5 liter
Abschlussphase3,5g/5 liter
Cal+ immer separat, 30 Minuten nach dem NPK. pH Down immer zuerst. Spülung (Flush): nach Finisher 1–2 Wochen reines Wasser.

Nicht zwingend. Empfohlen wird ein Wechsel:

  • 1–2 Bewässerungen mit Nährlösung
  • 1 Bewässerung nur mit pH-eingestelltem Wasser (spült überschüssige Salze aus)

Bei Coco-Substrat kann bei jeder Bewässerung Nährlösung gegeben werden (geringe Pufferkapazität), bei Erde reicht alle 2–3 Bewässerungen.

PhaseZiel-EC (mS/cm)
Sämling (1.–2. Woche)0,4–0,8
Vegetativ1,2–1,8
Blütebeginn1,6–2,0
Hauptblüte1,8–2,2
Finisher1,0–1,4
Flush<0,5

Nutrient Burn (Nährstoffverbrennung) entsteht, wenn der EC zu hoch ist – die Salzkonzentration übersteigt die Aufnahmekapazität der Pflanze, und die Blattspitzen werden braun und rollen sich ein.

Vorbeugung:

  • Immer EC nach der Zugabe messen
  • Mit 75% der empfohlenen Dosis beginnen und schrittweise steigern
  • 10–20% Ablaufwasser (Run-off) sicherstellen
Bei Zeichen von Nutrient Burn: zweimal mit reinem Wasser spülen, dann mit halber Dosis Nährlösung weiterfahren.

Immer zuerst pH prüfen – die meisten scheinbaren Mängel sind tatsächlich pH-bedingte Nährstoffsperren. Wenn der pH in Ordnung ist:

  • N-Mangel (untere Blätter vergilben): Grow/Bloom-Dosis um 20% erhöhen
  • Fe/Mg-Mangel (junge Blätter vergilben): pH auf 6,0–6,2 senken + Amino+
  • P-Mangel (rötlich-lila Blätter): pH über 6,2 erhöhen, Boost zugeben
  • Ca-Mangel (junge Blätter verformen sich): Cal+ in separater Bewässerung
Bewässerung

Die Bewässerungsfrequenz hängt vom Medium, der Topfgröße und dem Entwicklungsstand der Pflanze ab. Grundregel: bewässern, wenn die Topfoberfläche trocken ist, aber innen noch leichte Feuchtigkeit vorhanden ist.

  • Erde: in der Regel alle 2–3 Tage
  • Coco: täglich oder jeden zweiten Tag
  • Hydro: kontinuierliche/regelmäßige Nährlösungsversorgung

Faustformel: 10–20% des Topfvolumens pro Bewässerung, immer 10–20% Ablaufwasser anstreben. Beispiel: 10-Liter-Topf → 1–2 Liter Wasser pro Bewässerung.

1–2 Stunden nach dem Einschalten der Lampe bewässern – das ahmt den natürlichen Tagesrhythmus nach. Die Pflanze ist in den ersten Stunden des Tages am aktivsten bei der Wasseraufnahme. Abends / während der Dunkelphase Bewässerung vermeiden, damit keine überschüssige Feuchtigkeit in der Wurzelzone verbleibt.

SymptomWahrscheinliche Ursache
Schlaffe Blätter morgensÜberwässerung – Wurzeln haben Sauerstoffmangel
Schlaffe Blätter nachmittagsUnterbewässerung – Topf zu trocken
Gelbe untere BlätterAnhaltende Überwässerung + Wurzelfäule
Trockene, braune BlattspitzenUnterbewässerung oder EC zu hoch

10–20% Ablaufwasser (Run-off) stellt sicher, dass:

  • Keine Salze in der Wurzelzone angesammelt werden
  • Das gesamte Substrat gleichmäßig durchnässt wird
  • Der Run-off-EC den Zustand der Wurzelzone anzeigt (ist er höher als der zugeführte EC, liegt Salzansammlung vor)
Bud-Dichte

Die Bud-Dichte wird primär durch die Genetik bestimmt, aber das SHIVA-System maximiert die Möglichkeiten:

  • Bloom + Boost: hohes P+K zum Einleiten der Blüte und Härten der Knospen
  • Finisher: hohes K in der Reifephase, erhöht die Knotenblütendichte
  • Amino+: Aminosäuren stimulieren Enzymaktivität und Terpenoid-Synthese
ParameterVegetativBlüte
Temperatur22–28 °C18–26 °C
Luftfeuchtigkeit (RH)50–70 %40–50 %
CO₂-Gehalt400–700 ppm700–1200 ppm
Licht (PPFD)400–600 µmol600–900 µmol

Licht ist neben den Nährstoffen der entscheidendste Faktor. Der PPFD-Wert (µmol/m²/s) steht in direktem Zusammenhang mit der Blüteproduktivität. Unter 600 µmol werden die Knospen locker und gestreckt. Das SHIVA-Nährstoffsystem ist für eine Lichtintensität von 600–900 µmol optimiert.

Bei LED-Leuchten auf das Vollspektrum achten – Rot (660 nm) und Dunkelrot (730 nm) sind für die Blüte entscheidend.

CO₂-Ergänzung lohnt sich nur, wenn:

  • Die Lichtintensität 900+ µmol PPFD erreicht
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit optimal sind (26–30 °C, 50–60 % RH)
  • Nährstoff- und Bewässerungssystem bereits optimiert sind
In einer einfachen Grow-Box sind auch ohne CO₂-Ergänzung ausgezeichnete Ergebnisse mit dem SHIVA-System erreichbar – CO₂ bringt wirklich nur in einer bereits optimalen Umgebung echten Mehrwert.
Lichtleck

Fotoperiodische Cannabissorten messen die Jahreszeit anhand der 12-stündigen, ununterbrochenen Dunkelphase. Wenn Licht in die Dunkelphase eindringt:

  • Die Pflanze nimmt es „irrtümlich" als Tag wahr – kann in die vegetative Phase zurückfallen
  • Hermaphroditismus kann entstehen (männliche Blütenteile an der weiblichen Pflanze)
  • Frühblüte (Pre-flower) wird gestört
Schon 1–2 Sekunden Lichteinfall können den Blütezyklus bei empfindlichen Sorten stören!

Die zuverlässigste Methode:

  1. Dunkelphase abwarten
  2. Alle Raum- und Flurleuchten ausschalten
  3. 5 Minuten vor der Box stehen – bis sich die Augen angepasst haben
  4. Kleine Lichtspalten an Verschlüssen, Lüftungsöffnungen und Kabeldurchführungen suchen
Spalten mit schwarzem Klebeband oder lichtdichtem Gummiband abdichten.

Der Schwellenwert ist sortenabhängig, aber allgemein:

  • Sicher: vollständige Dunkelheit (0 Lux)
  • Riskant: 1–5 Lux (schwaches Nachtlicht)
  • Gefährlich: 5+ Lux (sichtbare Lichtquelle)

Zum Vergleich: Ein Vollmond gibt ca. 0,1–0,3 Lux. Eine LED-Kontrollleuchte aus 1–3 Metern gibt ca. 0,5–2 Lux.

Wenn die Pflanze durch Lichtleck in Zeitverwirrung gerät:

  • Gemischte Blüte-Vegetativ-Zeichen (Foxtailing, erneut erscheinende einblättrige Blätter)
  • Hermaphroditismus – männliche Blütenteile (Bananen) erscheinen
  • Lockerere Knospen mit geringerer Qualität
Bei festgestelltem Hermaphroditismus die männlichen Blüten sofort mit einer Pinzette entfernen, sonst folgt Bestäubung – und samenhaltiger Ertrag.